Freitag, 14. Februar 2020

Der Reiseführer Bad Neualbenreuth, Oberpfalz, Böhmisches Bäderdreieck, Östliches Oberfranken und Oberes Vogtland im neuen Gewand






Durch die Erhebung Neualbenreuths zum Bad war es erforderlich, das Buch zu überarbeiten. Es hat dabei gleich ein neues Outfit erhalten. Der Inhalt ist aber geblieben! Den alten Reiseführer wird es daneben noch bis Mai geben.


Susanne Dell: Unterwegs in der Euregio Egrensis
                     Bad Neualbenreuth und Nördliche Oberpfalz
                     Böhmisches Bäderdreieck
                     Östliches Oberfranken und Oberes Vogtland
                     
                     - Ein länderübergreifender Reiseführer

Ausgangspunkt dieses Reiseführers ist das im November 2019 zum Bad erhobene Neualbenreuth. Es bietet mit dem Sibyllenbad Gesundheit und Wellness, daneben Ruhe, Natur und Entschleunigung - aber auch unzählige Möglichkeiten für Aktivitäten und Ausflüge. Neben den weltbekannten Kurorten im angrenzenden Böhmischen Bäderdreieck (Karlsbad, Marienbad, Franzensbad) und den Traditionsbädern Bad Brambach und Bad Elster im Vogtland wird in diesem Reiseführer das Augenmerk auch auf zahlreiche weniger bekannte, aber dennoch lohnenswerte Ziele im grenznahen Bereich zwischen Bayern, Böhmen und Vogtland gelenkt.
Die Euregio Egrensis umfasst geografisch weite Teile des ehemaligen Egerlandes sowie angrenzende Regionen in Bayern und Sachsen. Gäste und Einheimische können hier überaus viel entdecken und eine sehr schöne, abwechslungsreiche Kulturlandschaft und Natur genießen, die jedem das Herz aufgehen lässt. Dieses Buch begleitet Sie dabei.

Books on Demand 2020, 196 Seiten 
ISBN 9783752841527
Broschur Preis: 18,00 €
E-Book: 9,95 € 

Erhältlich bei mir, in der Gäste-Information und im Internet

                                
 

Mittwoch, 29. Januar 2020

Märchenhaftes aus Bad Neualbenreuth (Neuerscheinung)

„Warum muss eine Prinzessin eigentlich immer hübsch, blond und schlank sein und dazu Rüschenkleider mit Spitzen tragen?“ fragte sich die in Neualbenreuth geborene Simone R. Ott nach einem Kinobesuch. Diesen Gedanken spann sie fort, und er inspirierte sie, einen Gegenentwurf zum üblichen Klischee zu schreiben. Dabei entstand ein märchenhaftes Abenteuer mit allen Zutaten eines richtigen Märchens: Mit Königen und Königreichen, Prinzen und finsteren Gestalten, einem Pferd, das sprechen kann und – einer Prinzessin, die klein und pummelig ist, dünnes braunes Haar hat, am liebsten Schlabberpullis und Gummistiefel trägt und vor allem ihre Freiheit liebt. Als Schauspielerin weiß die Autorin, wie ein richtiges Drama mit Liebe und Sehnsucht, Kämpfen und Abenteuern aufgebaut sein muss. So entstand „Ein herzerwärmendes Märchen voller Spannung“, wie sie aussagt. Ein bisschen Oberpfälzer Lokalkolorit darf dabei auch nicht fehlen. Ott setzt der ausgeprägten Sprache ihrer Heimat durch Schlossköchin Emma, der sie diesen Dialekt in den Mund legt, ein Denkmal. Das Schreiben machte ihr viel Spaß, und auch in Bad Neualbenreuth, wo sie gern Mutter und Schwester besucht, konnte sie in Auszügen andeuten, auf was sie zusteuert. Doch zunächst landete das Manuskript für vier Jahre in einer Schublade. Erst als das Literaturhaus in Freiburg, wo Simone R. Ott jetzt lebt, eine Ausschreibung veranstaltete, kramte sie ihr Manuskript wieder hervor und reichte es ein. Es wurde für die Aktion „Sätzlinge“ ausgewählt und fand bei der Lesung sehr viel Beifall. Das motivierte sie, ihr märchenhaftes Abenteuer auch als Buch zu veröffentlichen. Doch wie viele andere Autorinnen und Autoren stand sie dabei vor der Frage: „Wie und wo?“ Ein kleiner Freiburger Verlag wollte die Veröffentlichung übernehmen, wollte das aber mit zahlreichen Änderungen verbinden. „Es sollte auch weiterhin mein Buch bleiben“, so Ott zu ihrer Absage dieses Angebots. Sie entschloss sich, bei Books on Demand (BoD) Norderstedt,  einem  Anbieter für Selfpublisher, die Veröffentlichung vorzunehmen. Das setzte aber voraus, wollte man nicht viel Geld investieren, Verbündete zu suchen. Unterstützung fand sie in ihrer Freundin Katharina Knauber-Axt, die bereitwillig den Pinsel mit den Farben für die Illustrationen schwang. Auch für das Korrekturlesen fand sich jemand im Freundeskreis, denn nichts ist ärgerlicher als ein Buch mit vielen Grammatik- und Orthografie-Fehlern. Das Layout gestaltete sie, die inzwischen halbtags in einem Büro arbeitet und mit den Tücken des PC bestens vertraut ist, selbst. An einer guten Ausstattung sparte sie nicht, wenn auch dadurch ihre Tantiemen wie Schnee in der Frühlingssonne auf einen Minimalbetrag zusammenschmolzen. Es sollte ihr Buch werden, an dem jeder seine Freude hat. So präsentiert sie ihr schönes Werk mit festem Einband (Hardcover) und farbigen Illustrationen auf extra dafür geeignetem Papier, das keine Wünsche offen lässt. Mit einem Rutsch liest man sich schmunzelnd durch die 56 Seiten, die gespickt sind mit witzigen Kleinigkeiten. Man spürt in jedem Satz die Spitzbübigkeit der Autorin. Bereits zur sehr gut besuchten Hofweihnacht auf dem „Drachenhof“ (Neihirfna) konnte sie in einer Lesung ihr fertiges Werk vorstellen. Es soll auch eine Erinnerung an ihre Neualbenreuther Oma Rosa sein.
Ihre Liebe zur Schauspielerei entdeckte sie bei der Alwareither Laienbühne während ihrer Schulzeit. Diese Liebe ließ sie einfach nicht mehr los, obwohl sie vor dem Besuch der Schauspielschule in Freiburg auch einen „ordentlichen Beruf“ mit dem Studium der Sozialpädagogik erlangte. Auf vielen Bühnen im In- und Ausland trat sie auf und war auch im TV zu sehen. Jetzt geht sie es etwas ruhiger an unter dem Motto „Manchmal ist es einfach Zeit für etwas Neues!“. Sie macht neben ihrem Halbtagsjob Stadtführungen in Freiburg und gibt an der Volkshochschule Schauspielkurse. Hier lehrt sie, wie man einfach einmal jemand anderes sein kann, wenn man in eine andere Rolle schlüpft. Auf die Frage, ob sie denn noch ein Buch schreiben möchte, antwortet sie mit ihrem vielsagenden charmanten Lächeln: „Vielleicht…“  

Simone R. Ott: Rosa – Prinzessin in Gummistiefeln – Ein märchenhaftes Abenteuer
Books on Demand, 56 Seiten, ISBN 9-783-750-414-365, Preis: 15,55 € oder E-Book 5,99 €
Erhältlich ist das Buch in der Gäste-Information Bad Neualbenreuth, in jeder Buchhandlung oder im Internet, z.B. HIER                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

Montag, 30. Dezember 2019

Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche St. Laurentius


Es war ein wunderbares Ereignis für Einheimische und Gäste! Danke an alle Mitwirkenden!
                                        Zum Bericht geht es HIER

Montag, 23. Dezember 2019

Krippenweg in Marktredwitz - ein Tipp für die Weihnachtsferien


Marktredwitz ist wie Bad Neualbenreuth historisch eng mit der Stadt Eger (Cheb) verbunden und nur 34 km entfernt. Näheres zur Stadt, ihren Sehenswürdigkeiten und Ihrer Geschichte kann dem Reiseführer
Neualbenreuth und die Euregio Egrensis - ein länderübergreifender Reiseführer 
(weitere Angaben s.nebenstehend) entnommen werden. 

Die Marktredwitzer Krippen aus Ton stellen eine Besonderheit dar. Seit ca. 1850 wurden Krippenfiguren von verschiedenen Töpfermeistern hier gefertigt. Die Landschaftskrippen mit alpenländischem Flair umfassen manchmal hunderte kunstvoll gestaltete Figuren und zeigen nicht nur die Geburt Christi im Stall von Bethlehem, sondern häufig auch das gesamte ländliche Leben. 


Der Marktredwitzer Krippenweg  findet im Stadtgebiet von Marktredwitz und den Ortsteilen noch bis zum 6. 1. 2020 statt. Dabei werden auch Privathäuser mit einbezogen, in denen nach Anmeldung die Krippe besichtigt werden kann. 

Es gibt Führungen zu Fuß oder mit einem Kleinbus.  
Auskunft erteilt die Tourist Information im Historischen Rathaus, Markt 29, 
Tel. 09231-501-128 


Ebenso gehört das Egerland-Museum zum Krippenweg. Hier ist eine Sonderausstellung "Fast vergessene Marktredwitzer Krippen" noch bis zum 2. 2. 2020 zu sehen. Außerdem verfügt das Museum über eine Krippenabteilung. 

Eine Wirtshausszene darf nicht fehlen



Im Egerland-Museum kann man abschließend im neuen Café eine angenehme Erholungspause

einlegen (Öffnungszeiten Di - So 9 - 17 Uhr)

Dieser Blogartikel enthält Werbung (unbeauftragt).


Montag, 16. Dezember 2019

Weihnachtlicher Kunsthandwerkermarkt - der 2. Teil am 15. 12.

Die Krippe auf dem Marktplatz

Blick auf die Judengasse mit Hexenhaus

Liebevolle Dekoration im Sengerhof

Alte Weihnachtsdekoration aus dem Sengerhof
 Diese und andere  Märchengruppen begeisterten die Kinder:
 
"Großmutter, warum hast du so große Augen?"

Schneewittchen hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen

"Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter!"

Sterntaler

Großvöterchen Frost


Frau Holle schüttelt ihre Betten aus
 Viel Kulinarisches gab es natürlich auch:
Die KLJB Wernersreuth im Dampf ihrer Kartoffelspiralen
Juliane vom Adamhof wieder voll in Aktion am Stand des Fremdenverkehrsvereins

Meinen Bericht mit weiteren Fotos findet man HIER


Montag, 9. Dezember 2019

Weihnachtlicher Kunsthandwerkermarkt in Bad Neualbenreuth - Teil 1



Wieder einmal zeigte sich Bad Neualbenreuth liebevoll weihnachtlich geschmückt und zog die vielen Besucher in seinen Bann mit Märchen, Brauchtum und tollen Angeboten der Aussteller.

Neu im Reigen des Brauchtums war die Plätzchenbackstube
Zu meinem Bericht mit Bildergalerie (einfach auf das erste Bild klicken) geht es                                                                         

                                                      HIER

Montag, 2. Dezember 2019

300 Jahre Pfarrei Wernersreuth - Festakt mit Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer

Bischof Rudolf Voderholzer beim Eintrag in das Goldene Buch der Marktgemeinde

Die festlich gestaltete 300-Jahrfeier der Pfarrgemeinde Wernersreuth war ein Höhepunkt in ihrem geistlichen Leben, die mit der Begrüßung von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer aus Regensburg begann. Dazu hatten sich der Pfarrgemein-derat von Wernersreuth und der von Leonberg, das bis 2016 zur Pfarrei Wernersreuth gehörte, Abordnungen der Pfarrei Neualbenreuth und der Expositur Ottengrün, Vereine aus Wernersreuth und Leonberg sowie die beiden Bürgermeister mit den Gemeinderäten eingefunden. Die Blaskapelle Ernstgrün spielte dazu ein Ständchen. Pfarrgemeinderatssprecher Stephan Forster und im Anschluss die Ministranten begrüßten den Diözesanbischof mit herzlichen Worten.
Dann formierte sich ein Kirchenzug, der unter den Klängen der Blaskapelle Ernestgrün in die Pfarrkirche St. Andreas einzog. Am Pontifikalgottesdienst wirkten die Konzelebranten Pfarrer George Parankimalil und der Bischöflich Geistliche Rat Hans Junker, ehemaliger Pfarrer von Wernersreuth, mit.
Pfarrer George Parankimalil begrüßte die Gläubigen mit Psalm 67 Vers 4: „Die Völker sollen dir danken, Gott“, danken für 300 Jahre Pfarrei, der Heimat vieler Gläubigen. Er dankte auch dafür, dass ihm die Pfarrei anvertraut wurde, und Bischof Dr. Voderholzer für sein Kommen. Er begrüßte ihn im Namen der Pfarrei und aller Vereine. Er sei ein großes Vorbild im Kampf für die Heilige Kirche. Auf ihn treffe der Spruch aus Jeremia 3 zu: „Ich gebe euch Hirten nach meinem Herzen; mit Einsicht und Klugheit werden sie euch weiden.“
Der Diözesanbischof freute sich, am 1. Advent in einer lebendigen Gemeinde zu sein, die ein ermutigendes Zeichen sei, dass hier noch viele zur Kirche stehen. Er begrüßte die Mitglieder des Katholischen Landvolkes, der Katholischen Landjugend, der Feuerwehren und der KSK sowie alle Gläubigen mit den Worten: „Schön, dass wir hier ein neues Kirchenjahr gemeinsam einläuten können.“ Zunächst ging er auf die Bedeutung des 1. 4. 1719 ein, als die Pfarrei selbständig wurde. Dabei sei die Geschichte der Kirche viel älter, was man schon an dem wuchtigen Turm sehe. Er erinnerte an die Höhepunkte im Leben der Pfarrei: So wurde 2 x hier eine Primiz gefeiert. Hinzu kommen viele Ordensfrauen, die von hier aus wirkten. Das zeige, dass das Stiftland ein Land der Gläubigen sei. Am 7. 12. 1969 besuchte schon einmal ein Bischof, nämlich Dr. Rudolf Graber, die Pfarrei, 2003 erhielt die Pfarrkirche eine neue Orgel. „Klein aber fein“ sei die Pfarrei Wernersreuth, so der Bischof. Die Predigt zur Lesung aus dem Matthäus-Evangelium hatte als zentrales Thema die Ölbergpredigt Jesu, die sich um das Kommen des Menschensohnes in der Endzeit dreht. „Wir freuen uns über eine große Geschichte, aber Gott ist die Zukunft“, so der Bischof. Es gelte jetzt, die Fackel des Glaubens weiterzutragen. Keiner wisse Tag und Stunde vom Ende seines persönlichen Lebens und der ganzen Welt. Aber es gelte sich vorzubereiten, dass Gott für alle einmal in das Leben treten wird. Viele Dinge können in der Wachsamkeit wachsen. Er erinnerte an das Gleichnis mit dem Feigenbaum: „Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. So erkennt auch ihr, wenn ihr das alles seht, dass das Ende der Welt nahe ist.“
Leidenschaftlich trat Bischof Voderholzer dafür ein, das persönliche geistliche Leben in der Adventszeit zu erneuern, das Gebetsleben zu intensivieren, das Gewissen zu erforschen, das Bußsakrament zu empfangen und alles im konkreten Leben umzusetzen. Er regte an, Rorate wieder einzuführen. Schon Kinder würden den Unterschied zwischen St. Nikolaus, der ein Bischof war, und dem Weihnachtsmann, der eine Zipfelmütze trägt, erkennen. „Wir sind keine Schlafmützen, sondern Christen, die wachsame Menschen sind“, so sein dringlicher Appell. Er erinnerte an den Brauch der Barbara-Zweige, an die Weihnachtsdarstellung in der hiesigen Kirche und an die Krippentradition im Stiftland. Der Tendenz zur Zweitkrippe für die Kinder sollte man folgen und all diese Zeichen des Glaubens pflegen. Christus begegne uns auch in den Menschen, die unserer Hilfe bedürfen. Er dankte Pfarrer George Parankimalil und allen, die in den Vereinen den Glauben weitertragen. Der dankte dem Chor Grazie A Dio aus Leonberg, der diesen Pontifikalgottesdienst musikalisch umrahmte. Es sei mit Hilfe des Gesanges und durch den Chor auch wirklich schön in der Kirche. Er dankte den Eltern und Großeltern, die die ersten Missionare des Glaubens seien. Am Ende mahnte er, nicht neugierig auf das Reich Gottes, sondern wachsam zu sein. „Heiliger Andreas, Patron dieser Kirche, bete für uns!“- so sein Schlusswort.  Die Fürbitte sprachen Mitglieder der Katholischen Landjugend Wernersreuth.
Beim anschließenden Steh-Empfang im Maximilian-Kolbe-Haus begrüßte Pfarrgemeinderats-Sprecher Stephan Forster die Gäste, die der Einladung zur 300-Jahrfeier gefolgt waren und dankte allen, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben. Dieser Dank galt insbesondere auch Heimatpfleger Robert Treml, der als Redakteur an der Festschrift zum Jubiläum wesentlich mitgewirkt hat. Er brachte seine besondere Freude darüber zum Ausdruck, dass nach 50 Jahren wieder ein Diözesanbischof die Pfarrei besucht. Im Jugendhaus hatte das Katholische Landvolk eine interessante Ausstellung mit religiösem Kunsthandwerk, u.a. Klosterarbeiten, arrangiert. Auch wurde hier die Jubiläums-Festschrift angeboten.
Robert Treml schlug in seinem Grußwort noch einmal einen Bogen zurück zum Kloster Waldsassen, von wo aus die Geschichte der Pfarrei begann.
Bürgermeister Johann Burger aus Leonberg überbrachte die Grüße der Gemeinde und erinnerte daran, dass man immer dann von einer Gemeinde spricht, wenn Menschen eine Gemeinschaft bilden, die eine gemeinsame Auffassung verbindet. Die fundamentalen Grundsätze, füreinander einzustehen und sich für gemeinsame Ziele  und das Gemeinwohl verantwortlich zu fühlen, seien leider heute nicht mehr selbstverständlich. Dabei sei das Prinzip der christlichen Nächstenliebe Garant dafür, dass die Idee der Solidargemeinschaft nicht nur zur leeren Hülle wird, sondern Leitgedanke des Zusammenlebens bleibt. Die Achtung vor dem Nächsten, die Wertschätzung auch der Menschen, die anderer Überzeugung sind als man selbst und nicht zuletzt die menschliche Würde, die man auch Andersdenkenden zuteilwerden lässt, dürfen in ihrem Stellenwert nicht eingeschränkt werden. Das sei die Berührungsstelle der weltlichen und kirchlichen Gemeinde. „Wir leben nicht in einer heilen Welt, aber wir können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Welt ein Stück besser zu machen“, so Burger.
Bürgermeister Klaus Meyer begrüßte als Vertreter der politischen Gemeinde des Marktes Bad Neualbenreuth ganz herzlich den Diözesanbischof. Die Pfarrkirche St. Andreas präge seit Jahrhunderten das Bild unserer Heimat und sei zusammen mit der Allerheiligenkirche mitten im Wald der Mittelpunkt des kirchlichen Lebens, das hier noch einen Stellenwert besitze. Die vielen Vereine und Verbände im kirchlichen Bereich tragen zum gesellschaftlichen Leben in hervorragender Weise bei. Er sei dankbar für diese Strukturen, die die Heimatgemeinde in ganz besonderer Weise bereichern. Er informierte gleichzeitig aber auch darüber, dass diese Kirchen neben anderen Gebäuden wie den ehemaligen Pfarrhof und das Jugendhaus Maximilian Kolbe von der Pfarrei Wernersreuth unterhalten werden müssen und somit eine enorme Herausforderung darstellen. Leider fehle für die Pfarrhof-Sanierung noch die Stiftungsaufsichtliche Genehmigung der Diözese. Er bat den hochwürdigsten Herrn Bischof um seine Gebete und vielleicht auch ein bisschen mehr für die rasche Genehmigung. Er sei doch schließlich sozusagen der Chef.
Nach all diesen Worten trug Bischof Dr. Voderholzer sich in das Goldene Buch der Marktgemeinde Neualbenreuth und das etwas kleinere Goldene Buch der Gemeinde Leonberg ein. Im Anschluss daran nahm er sich Zeit für Gespräche mit den Gemeindemitgliedern und stand auch gern für Erinnerungs-Fotos zur Verfügung. Es wird für alle – wie es Bürgermeister Klaus Meyer formulierte - ein historisches Datum und ein unvergessliches Erlebnis sei.
 

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