Mittwoch, 11. Juli 2018

Nordgautag in Wiesau - das Kulturfest der Oberpfälzer - auch Neualbenreuth war mit dabei

Neualbenreuth wurde im kilometerlangen Festumzug angeführt von den Nachwuchsmusikern der Blaskapelle Ernestgrün

Die Blaskapelle Ernestgrün im Festumzug

Das Sibyllenbad durfte nicht fehlen

Der Gemeinderat marschierte mit

"Dom der Fraisch" - Pfarrkirche St. Laurentius wurde präsentiert

..ebenso die Pfarrkirche St. Andreas Wernersreuth

Schloss Hardeck zeigte die FFW Hardeck

.. und hier bei "Löscharbeiten"

Der Oberpfälzer Waldververein Neualbenreuth mit Grenzlandturm und Mittelpunktstein

.. und den fleißig marschierenden Mitgliedern

Die Egerländer in ihren Trachten waren wieder eine Augenweide

Die Trenck-Festspiele Waldmünchen warben für ihr Historisches Freilichtfestspiel

Der "Drachenstich" aus Furth im Wald durfte nicht fehlen

Montag, 23. April 2018

Musikalisches Frühlingserwachen im Tillensaal



Wer nicht in den Tillensaal zur gemeinsamen öffentlichen Musikprobe der Blaskapelle Ernestgrün mit dem Männergesangsverein kam, versäumte einen schönen Abend unter dem Motto „Frühlingserwachen“. Die Blaskapelle Ernestgrün probte unter ihrem musikalischen Leiter Klaus Rustler, der Männergesangsverein unter der Leitung von Franz Danhauser. Die Besucher hörten altbekannte Melodien, konnten aber auch zwei Premieren erleben. Da war zum einen „Die Böhmische Nacht“ von Klaus Rustler mit der Blaskapelle, und dann war der Männergesangsverein mit „Stiftländer san ma“ nach einem Text von Werner Schebek in der musikalischen Bearbeitung von Franz Danhauser zu hören. Eine ganz besondere Freude für die Zuhörer war wieder der Auftritt der Nachwuchsmusiker. Deutlich waren die Fortschritte vernehmbar, die nur durch richtige Anleitung und viel Üben möglich waren. Der Jugendwart Matthias Frank leitete das Zusammenspiel. Nach vier Stücken durfte eine Zugabe nicht fehlen. Ferdinand Köstler, der 1. Vorstand des Männergesangsvereins, berichtete, dass der Verein 1910 gegründet wurde und die Sängerstärke seit 20 Jahren stabil ist. Er wollte vor allem junge Leute ansprechen, in den Verein zu kommen, um auch hier den Nachwuchs zu sichern. Zur Auflockerung des Abends trugen Albert Köstler und Franz Danhauser zwischen den Auftritten Mundartgedichte und lustige Gschichterl vor. Dass die Blaskapelle Ernestgrün nicht ohne den „Böhmischen Traum“ zu spielen nach Hause gehen kann, versteht sich von selbst. Den Abschluss des Abends bildete das gemeinsame Spielen und Singen der „Bayernhymne“, und so erklang „Gott mit dir, du Land der Bayern…“ vielstimmig in den Frühlingsabend.  





Dienstag, 3. April 2018

Ostereierjagd rund um den "Adamhof"

Groß und Klein, Jung und Alt, Gäste und Einheimische fanden sich zu einer lustigen Ostereierjagd auf dem „Adamhof“ in Hardeck ein. Auf einem kurzen Rundweg durfte jeder zwei Ostereier suchen. Diese waren nummeriert, und hinter jeder Zahl verbarg sich ein Gewinn. Juliane Holub vom Adamhof hatte keine Mühen gescheut, diesen Event spannend und lustig zu gestalten. Alle ca. 100 Teilnehmer hatten einen Riesenspaß, besonders, als es um die Verteilung der Gewinne ging. Sie waren wie die Ostereier von Lieferanten, gastronomischen Kollegen und vom Adamhof selbst zur Verfügung gestellt worden und reichten vom Kartoffelsack über Spielzeug, Bier, Spezi, Likör und Wein bis zu Kaffeegutscheinen im Hotel Pyramide und im Marktplatzcafé, Gutscheinen zum Minigolfspielen, Menügutscheinen in der „Altmugler Sonne“ und Eintrittskarten für das Sibyllenbad. Einen besonderen Lacher erzielte eine Familie, die gleich beide Kohlköpfe des Gemüselieferanten gewann. Wird es jetzt bei ihnen jede Woche Kohlrouladen geben? Zum Abschluss wurde noch um eine freiwillige Spende für das Kinderhaus gebeten. Die Leiterin, Manuela Gatter, kam gleich herbeigesaust, um die stolze Summe von 240,60 € persönlich in Empfang zu nehmen und sich bei allen zu bedanken. 
Auch Lämmer waren zu besichtigen
 
 
Gern nahm die Leiterin des Kinderhauses die Spende entgegen

Samstag, 10. März 2018

Vorankündigung Reiseführer "Neualbenreuth und die Euregio Egrensis" - Vorstellung eines weiteren Ausflugsziels: Kynšperk nad Ohří (Königsberg an der Eger)

Hier entsteht ein Reiseführer, der die Marktgemeinde Neualbenreuth, die möglichen Aktivitäten und die zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten ausführlich beschreibt. Es wurden Ausflugsziele in einem Umkreis von etwa 50 km ausgewählt: Dazu gehören Orte in der nördlichen Oberpfalz, im östlichen Oberfranken, in Westböhmen und im Oberen Vogtland. Einiges werde ich vorab auf diesem Blog veröffentlichen.
Hier ein weiteres Beispiel:
Kynšperk nad Ohří (Königsberg an der Eger) (36 km)
Die Stadt wirbt mit ihrer Lage an der Eger und den damit verbundenen Wassersport- und Angelmöglichkeiten sowie als Station des Eger-Radweges. Ihre Geschichte reicht bis in die Zeit Friedrich Barbarossas zurück. 1232 im Schatten einer Burg gegründet, erlebte sie ein wechselvolles Schicksal unter verschiedenen Herren. So gehörte die Herrschaft auch zeitweilig den Metternichs aus Königswart. 1706 wurden weite Teile der Stadt durch einen Stadtbrand zerstört. Danach begann ein barocker Neuaufbau.  1840 kaufte der Porzellanfabrikant Haas – später Haas von Hasenfels - die Herrschaft. Seine Familie besaß diese – zusammen mit Schloss Mostov - bis 1945. Besonders bekannt wurde der Ort durch das Tischlerhandwerk und eine Fachschule für Tischler. Noch bevor man die Stadt erreicht, liegt rechts (Richtung Podlesi) das Schloss Kamenný Dvůr (Steinhof), das in den letzten Jahren von seinem absolut desolaten Zustand befreit und restauriert wurde. Es wird als Hotel genutzt, dessen Einrichtungen aber nur den Gästen zur Verfügung stehen. 
In Königsberg  gab es eine größere jüdische Gemeinde. An sie erinnern der jüdische Friedhof und das rechts neben dem ehemaligen Stadttor aus dem 16. Jahrhundert (Nr. 87) liegende Wohnhaus der Familie Lederer. Hier wuchs der bekannte Maler und Grafiker Fritz Lederer (1878 – 1949) auf, der über seinen Aufenthalt im Ghetto Theresienstadt eine Serie von 24 Holzschnitten fertigte.  Er wurde 1949 auf dem jüdischen Friedhof seiner Heimatstadt bestattet.  Es war zugleich die letzte an diesem Ort. Ebenfalls aus Königsberg a.d.E. stammt der Erfinder der Offsetdruckmaschine Cašpar Hermann. In der Ortsmitte steht die in den letzten Jahren renovierte barocke Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Sie wurde zwischen 1721- 1727 gebaut. Der daneben liegende Pfarrhof stammt aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts, wurde aber 1878 in neugotischem Stil umgebaut. 




Für Besucher ist meist der größte Anziehungspunkt die Brauerei  „Hasenbräu“.  Das Firmenlogo geht auf den Besitzer Haas von Hasenfels zurück. Die Brauerei wurde 1595 gegründet, als Kaiser Rudolf II. der Stadt das Braurecht verlieh. Neben Besichtigungsmöglichkeiten ist besonders das Restaurant in der ehemaligen Mälzerei mit Kellergewölbe empfehlenswert. Weiterhin verfügt die Brauerei über einen eigenen Laden, in dem neben Bier auch Bierbranntwein, Biergläser, Bierkosmetik und verschiedene Souvenirs erworben werden können. Sie finden die Brauerei in der Sokolovská 482/40, 357 51 Kynšperk nad Ohří, Tel. 420-352 669 493, Öffnungszeiten des Restaurants: täglich 11 – 22 Uhr, Fr + Sa bis 24 Uhr
Besichtigungen sind Mo – Sa von 9.00 – 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung möglich. Anmeldungen unter 0420 778 009 058 oder turistika@pivovar-kynsperk.cz
 

Dienstag, 6. Februar 2018

Vorankündigung: Reiseführer "Neualbenreuth und die Euregio Egrensis"

Hier entsteht ein Reiseführer, der die Marktgemeinde Neualbenreuth, die möglichen Aktivitäten und die zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten ausführlich beschreibt. Es wurden Ausflugsziele in einem Umkreis von etwa 50 km ausgewählt: Dazu gehören Orte in der nördlichen Oberpfalz, im östlichen Oberfranken, in Westböhmen und im Oberen Vogtland. Einiges werde ich vorab auf diesem Blog veröffentlichen.
Hier schon einmal ein Beispiel:

Ausflüge in das Obere Vogtland


Schönberg (31 km)
Schönberg ist die südlichste Spitze Sachsens und liegt am Kapellenberg mit 765 m ü. NN. Auf dem Berg befinden sich eine urzeitliche Verteidigungsanlage, die Alter Wall genannt wird, die Ruine der Kapelle St. Ursula, eine „Goldbrunnen“ genannte Kleinquelle sowie der Aussichtsturm „Kapellenbergturm“. Bei der Vermessung Sachsens 1864 wurde der Berg als Festpunkt erster Ordnung ausgewählt und auf dem Gipfel eine Vermessungssäule errichtet. Da man von hier eine wunderbare Aussicht hat, gab es nach dem Ersten Weltkrieg Planungen für einen Aussichtsturm. Er konnte schließlich 1931 eingeweiht werden. Bis 1968 konnte er von Wanderern genutzt werden. Als in diesem Jahr der Prager Frühling durch den Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes niedergeschlagen wurde, sperrte man den Turm, um hier eine sowjetische Radarstation einzurichten. 1982 wurde der Turm gesprengt. Nach dem Fall der Mauer errichtete man 1993 einen neuen Turm nach den alten Plänen. Um ihn zu besuchen und die Aussicht zu genießen, fährt man am besten von der B 92 in Richtung Bärendorf. Am Wanderparkplatz folgt man der Ausschilderung „Gelber Strich“.
Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10 – 17 Uhr
Die Burg Schönberg  unterhalb des Kapellenberges wurde in den letzten Jahren umfangreich restauriert und bietet einen grandiosen Blick auf das  Egerland. Einst war sie die südlichste Wehranlage des sächsischen Vogtlandes an der Grenze zum Königreich Böhmen. Ihre Existenz lässt sich bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts verfolgen. Die bedeutende Adelsfamilie von Reitzenstein war von 1485 bis 1945 Besitzer. Sie veranlasste ab Ende des 15. Jahrhunderts den Umbau der Anlage zu einem Schloss wie es jetzt zu sehen ist. Ein spätgotischer Erker an der Südfront und der achteckige Wartturm bilden das architektonische Highlight. Im Inneren sind es vor allem die prächtigen Stuckdecken mit mythologischen Darstellungen, die eine Besichtigung lohnend machen. Nach der Enteignung 1945 war in ihm u.a. als Schule untergebracht und verfiel mehr und mehr. Seit 1994 ist es wieder in Privatbesitz und wurde aufwändig restauriert. Es wird als Hotel, für Tagungen und Familienfeiern genutzt. Öffnungszeiten (Café): Sa und So ab 14 Uhr,
Schlossführung Sa und So jeweils um 16 Uhr und nach Vereinbarung.
Für Gruppen ab 15 Personen  nach Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten.  Informationen: www.schloss-schoenberg.info
Die neben dem Schloss stehende Kirche ist von 1910/1911 und wurde von dem Leipziger Architekten Julius Zeißig gebaut.