Montag, 29. August 2016

Impressionen vom schönen Fraischfest Teil I - Heimatabend

Bürgermeister Klaus Meyer, der stellv. Landrat Roland Grillmeier und Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl
   Auch wenn es schon eine Weile her ist:  Es war schön!!
                                  Den Zeitungsartikel gibt es Hier

Roland Grillmeier, Meinhard Köstler, Klaus Meyer und Dr. Tobias Appl vor den Tafeln zur Geschichte der Fraisch
Die Fraisch-Boum
Das Neualbenreuther Zwio Monika Kunz und Franz Danhauser
Altbürgermeister Albert Köstler las Mundartgeschichten vor


Der Männergesangs-Verein trug ebenfalls zum Gelingen bei

Elfriede Fastner und Rudolf Hannawald bei ihrem Auftritt
 

Mittwoch, 24. August 2016

Eine Ausstellung über die Oberpfalz - ein Buch mit sieben Siegeln


Sie kamen mit Sekt und Häppchen zur Vernissage einer Wanderausstellung  in das Sibyllenbad, um sich selbst zu feiern - die Kreativen von Oberpfalzmarketing und der OTH Amberg-Weiden. Dazu hatten sie auch Presse und TV eingeladen. Thema der Wanderausstellung, die noch bis Januar 2017 durch die Oberpfalz tingelt: „Da schau her! Meine Oberpfalz!“  Damit wollte man einen Beitrag leisten, die Fragen, wo denn genau die Oberpfalz liegt, was die Oberpfalz zu bieten hat und wie es sich dort lebt, zu beantworten. „Thema grandios verfehlt!“ kann man dazu nur sagen. 

Zunächst waren vier Rollups aufgestellt, auf denen man einige Dinge aus der Oberpfalz erkennen konnte. In meinem Falle waren das der Further Drache und die Walhalla. Der Rest erschloss sich mir nicht. Auf meine vorsichtige Frage, was das denn werden solle, wurde mir geheimnisvoll ins Ohr geflüstert, dass die Hauptsache unter dem roten Tuch auf dem kleinen Tisch verborgen sei. Dann kam der spannende Moment  - Hokus Pokus Fidibus – und das rote Tuch wurde gelüftet. Nicht nur ich schaute etwas irritiert drein, denn es wurde ein großes Popup Buch – früher sagte man Klappbuch – mit vier Bildern als große Sensation monate-, wenn nicht gar jahrelanger mühseliger und aufwendiger Arbeit zum Thema „Die Oberpfalz ist ein Juwel“ vorgestellt.

„Wir glauben, dass das Buch die außergewöhnliche Vielfalt der Region gut darstellt, auch wenn wir von all den spannenden Orten und Dingen nur einige auswählen konnten“. Aber der Glaube versetzt nicht immer Berge. Da hat Oberpfalzmarketing wohl auf das falsche Pferd gesetzt! Mit vier aufklappbaren Bildern in der Art des sozialistischen Realismus, bei denen das erste unter dem Motto „Finden statt suchen“ die Infrastruktur darstellen soll, das zweite Kultur und Freizeit mit der Walhalla und dem Konzerthaus in Blaibach zeigt, das dritte mit dem Motto „Drachenstark“ den Drachen aus Furth im Wald sowie Gebäude von Hochschulen abbildet und mit einer vierten Klappkarte, das ein Häuschen mit Garten vor dem Monte Kaolino wiedergibt, soll die Oberpfalz den Menschen näher gebracht werden??? Man kann nicht genug Fragezeichen setzen! Die nördliche Oberpfalz ist überhaupt nicht vertreten. Auf Großmutters gutes altes Klappbuch zurückzugreifen zeugt nicht gerade davon, in puncto Werbung auf der Höhe der Zeit zu sein. Haben die Zuständigen noch nie etwas von interaktiven Medien gehört, die unendlich viele Möglichkeiten bieten? Ein Besuch von Museen, die modern konzipiert sind, hätte manchen Anstoß geben können!

Abschließend lässt sich sagen, dass Gäste des Sibyllenbades gar nicht die Bedeutung des Ganzen verstanden haben und dass sich in dem sehr teuren Buch nach zwei Wochen nichts mehr aufklappen ließ und alles zerfleddert war - also viel Lärm um nichts.

Montag, 4. Juli 2016

30 Jahre Böllerschützen - das wurde gebührend gefeiert

                              Meinen Bericht finden Sie     HIER
                              Bilder sagen mehr als tausend Worte:






Donnerstag, 30. Juni 2016

Außen feucht - innen fröhlich - Das Gartenfest der FFW Maiersreuth

Die Feste reihen sich aneinander, so dass ich mit dem Berichten gar nicht mehr nachkomme. Also fange ich einfach mit dem ersten an:
Feucht, aber dennoch sehr fröhlich verlief das Gartenfest der Freiwilligen Feuerwehr  Sibyllenbad-Hardeck in Maiersreuth. Kurz vor Beginn öffnete der Himmel alle Schleusen. Das Fest schien buchstäblich ins Wasser zu fallen. Die Besucher kamen trotzdem. Das aufgestellte Zelt war schnell voll, und man begann, sich auch von innen zu befeuchten. Die Bedienungen waren zeitweise mit Regenschirm und nassen Füßen unterwegs, um Getränke zu servieren. Sie nahmen es gelassen hin. Die auffallend vielen Kinder amüsierten sich köstlich am Muglbach. Ihnen konnte es gar nicht nass genug sein. Die drei Boum von „Bayrisch Blau“ machten mit Akkordeon, Trompete und Tuba nicht nur die passende Musik, sondern heizten die Stimmung ordentlich auf. Einmalig ihr organisierter Festzug durch das doch eher kleine Zelt mit Fahnenträger, Feuerwehrkommandant, Bürgermeister und Festdamen. Voran natürlich die Musik. Bürgermeister Klaus Meyer und Kommandant Markus Schwartling wurden animiert, eine Festrede zu halten. Dabei konnte die Frage nicht ausbleiben, wer denn nun eigentlich Schuld an diesem Wetter sei. Na – egal. Es war trotzdem schön!


Mittwoch, 1. Juni 2016

50 Jahre Musikverein Ernestgrün e. V. - Fest der Emotionen


Meine dazugehörigen Zeitungsartikel finden Sie HIER
und                                                               HIER 
und                                                               HIER

Ehrungen von jung bis jung geblieben:

Es kamen die, die immer kommen, wenn in Neualbenreuth Blasmusik-Feste angesagt sind:



Die Blaskapelle Gloria aus Südmähren
Der Kirchenzug nach dem Festgottesdienst auf dem Weg ins Festzelt
Ankunft im Festzelt



 

Das Kreismusikfest mit Standkonzerten, einem Sternmarsch  und einem Gemeinschaftschor auf dem Marktplatz:






Abschied der Musiker von ihrem langjährigen Dirigenten Gerhard Maischl:

Der neue musikalische Leiter Klaus Rustler erhielt zur Begrüßung eine Holzleiter mit Noten:

Mittwoch, 25. Mai 2016

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder... Offenes Singen für alle


Zahlreiche Gäste und Einheimische aus dem ganzen Landkreis kommen monatlich zum offenen Singen. Franz Danhauser und Monika Kunz, das Neualbenreuther Zwio, haben das Singen initiiert und leiten es. Reihum findet es in den Wirtshäusern des Gemeindegebietes statt. Es werden Volkslieder, jahreszeitliche Lieder oder Dialektlieder der Region Oberpfalz/Egerland gesungen. Da es meist spätestens bei der dritten Strophe mit dem Text hapert, wird ein Heft mit den zu singenden Liedern ausgeteilt. So kann jeder frisch und frei bis zur letzten Strophe mithalten, auch wenn für so manchen der geschriebene oberpfälzer bzw. egerländer Dialekt eine Herausforderung darstellt. Dabei geht es nicht um das Treffen der richtigen Töne oder Einhaltung des Taktes, sondern einfach nur um den Spaß an der Freude. Dazwischen gibt es Gschichterl und Verse. Und wie es so ist, wenn man bei Bier, Brotzeit und Musik im Wirtshaus beisammen sitzt, dürfen auch Witze nicht fehlen. So kam man bisher in fünf Wirtshäusern zusammen, und der Kreis der Teilnehmer wird immer größer. 
Im Gasthof "Zum grünen Kranz" in Schachten war die Eröffnung
 

Im Gasthof "Zum Tillenblick"


Im Gasthof "Kleine Kappl"

Sonntag, 22. Mai 2016

Wenn einem also Gutes widerfährt: Dank von Herrn Bernd Hoppe an die Neualbenreuther


Zum sechsten Mal kam das Ehepaar Ute und Bernd Hoppe aus Burgbernheim nach Neualbenreuth, um sich im Sibyllenbad zu erholen. Doch am dritten Tag trat ein, was sich niemand wünscht: Frau Hoppe erlitt einen Schlaganfall. Nun möchte sich Herr Hoppe bei allen, die halfen und ihn unterstützten, sehr bedanken. Das war zunächst der Badearzt Dr. Raj, der sofortige Ersthilfe leistete und dafür sorgte, dass die Patientin gleich nach Weiden weitergeleitet wurde. Auf Grund der schnellen Hilfe ist Frau Hoppe schon wieder wohlauf, kann sprechen, essen, laufen und befindet sich derzeit in Reha. Für die spontane Hilfsbereitschaft der Menschen im Ort ist Herr Hoppe dankbar. Das betrifft insbesondere die Gastgeberfamilie Franz Becker, die Gäste-Information, Bürgermeister Klaus Meyer und viele andere. „Die ganze Atmosphäre im Ort ist Balsam für die Seele und segensreich“, so Herr Hoppe. Jeder, der hier Urlaub macht, ist bei jeglichen Problemen gut aufgehoben. Dass es hier viele gute Gaststätten gibt, freut ihn als gelerntem Koch ganz besonders. Man fühlt sich hier einfach daheim.