Bilder sagen mehr als tausend Worte:
Es gibt Menschen, die sind - nach kurzem Blick auf die Landkarte - der Meinung, Bad Neualbenreuth läge hinter den sieben Bergen am Ende der Welt, da, wo Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen, und demnach können die Einwohner auch nur Hinterwäldler sein. Dabei ist alles ganz anders - nicht nur weil Bad Neualbenreuth am geographischen Mittelpunkt Europas liegt. Und davon wird in diesem Blog berichtet.
Montag, 4. Juli 2016
Donnerstag, 30. Juni 2016
Außen feucht - innen fröhlich - Das Gartenfest der FFW Maiersreuth
Die Feste reihen sich aneinander, so dass ich mit dem Berichten gar nicht mehr nachkomme. Also fange ich einfach mit dem ersten an:
Feucht, aber dennoch sehr fröhlich verlief das
Gartenfest der Freiwilligen Feuerwehr Sibyllenbad-Hardeck in Maiersreuth. Kurz vor
Beginn öffnete der Himmel alle Schleusen. Das Fest schien buchstäblich ins
Wasser zu fallen. Die Besucher kamen trotzdem. Das aufgestellte Zelt war
schnell voll, und man begann, sich auch von innen zu befeuchten. Die
Bedienungen waren zeitweise mit Regenschirm und nassen Füßen unterwegs, um Getränke
zu servieren. Sie nahmen es gelassen hin. Die auffallend vielen Kinder
amüsierten sich köstlich am Muglbach. Ihnen konnte es gar nicht nass genug
sein. Die drei Boum von „Bayrisch Blau“ machten mit Akkordeon, Trompete und
Tuba nicht nur die passende Musik, sondern heizten die Stimmung ordentlich auf.
Einmalig ihr organisierter Festzug durch das doch eher kleine Zelt mit
Fahnenträger, Feuerwehrkommandant, Bürgermeister und Festdamen. Voran natürlich
die Musik. Bürgermeister Klaus Meyer und Kommandant Markus Schwartling wurden
animiert, eine Festrede zu halten. Dabei konnte die Frage nicht ausbleiben, wer
denn nun eigentlich Schuld an diesem Wetter sei. Na – egal. Es war trotzdem
schön!
Mittwoch, 1. Juni 2016
50 Jahre Musikverein Ernestgrün e. V. - Fest der Emotionen
Meine dazugehörigen Zeitungsartikel finden Sie HIER
und HIER
und HIER
Ehrungen von jung bis jung geblieben:
Es kamen die, die immer kommen, wenn in Neualbenreuth Blasmusik-Feste angesagt sind:
| Die Blaskapelle Gloria aus Südmähren |
| Der Kirchenzug nach dem Festgottesdienst auf dem Weg ins Festzelt |
| Ankunft im Festzelt |
Das Kreismusikfest mit Standkonzerten, einem Sternmarsch und einem Gemeinschaftschor auf dem Marktplatz:
Abschied der Musiker von ihrem langjährigen Dirigenten Gerhard Maischl:
Der neue musikalische Leiter Klaus Rustler erhielt zur Begrüßung eine Holzleiter mit Noten:
Mittwoch, 25. Mai 2016
Wo man singt, da lass dich ruhig nieder... Offenes Singen für alle
Zahlreiche Gäste
und Einheimische aus dem ganzen Landkreis kommen monatlich zum offenen Singen. Franz Danhauser und Monika Kunz, das Neualbenreuther Zwio,
haben das Singen initiiert und leiten es. Reihum findet es in den Wirtshäusern des Gemeindegebietes statt. Es werden Volkslieder, jahreszeitliche Lieder oder Dialektlieder der Region Oberpfalz/Egerland gesungen. Da es meist spätestens bei der dritten Strophe mit dem Text hapert, wird ein Heft mit den zu singenden Liedern ausgeteilt. So kann jeder frisch und frei bis zur letzten Strophe
mithalten, auch wenn für so manchen der geschriebene oberpfälzer bzw. egerländer
Dialekt eine Herausforderung darstellt. Dabei geht es nicht um das Treffen der
richtigen Töne oder Einhaltung des Taktes, sondern einfach nur um den Spaß an
der Freude. Dazwischen gibt es
Gschichterl und Verse. Und wie es so ist, wenn man bei Bier, Brotzeit und Musik
im Wirtshaus beisammen sitzt, dürfen auch Witze nicht fehlen. So kam man bisher in fünf Wirtshäusern zusammen, und der Kreis der Teilnehmer wird immer größer.
| Im Gasthof "Zum grünen Kranz" in Schachten war die Eröffnung |
| Im Gasthof "Zum Tillenblick" |
| Im Gasthof "Kleine Kappl" |
Sonntag, 22. Mai 2016
Wenn einem also Gutes widerfährt: Dank von Herrn Bernd Hoppe an die Neualbenreuther
Zum
sechsten Mal kam das Ehepaar Ute und Bernd Hoppe aus Burgbernheim nach
Neualbenreuth, um sich im Sibyllenbad zu erholen. Doch am dritten Tag trat ein,
was sich niemand wünscht: Frau Hoppe erlitt einen Schlaganfall. Nun möchte sich
Herr Hoppe bei allen, die halfen und ihn unterstützten, sehr bedanken. Das war
zunächst der Badearzt Dr. Raj, der sofortige Ersthilfe leistete und dafür
sorgte, dass die Patientin gleich nach Weiden weitergeleitet wurde. Auf Grund
der schnellen Hilfe ist Frau Hoppe schon wieder wohlauf, kann sprechen, essen,
laufen und befindet sich derzeit in Reha. Für die spontane Hilfsbereitschaft
der Menschen im Ort ist Herr Hoppe dankbar. Das betrifft insbesondere die
Gastgeberfamilie Franz Becker, die Gäste-Information, Bürgermeister Klaus Meyer
und viele andere. „Die ganze Atmosphäre im Ort ist Balsam für die Seele und
segensreich“, so Herr Hoppe. Jeder, der hier Urlaub macht, ist bei jeglichen
Problemen gut aufgehoben. Dass es hier viele gute Gaststätten gibt, freut ihn als gelerntem Koch ganz besonders. Man fühlt sich hier einfach daheim.
Montag, 16. Mai 2016
Ausflug nach Bärnau: Geschichtspark, Knopfmuseum und Steinbergkirche
27 km südlich von Neualbenreuth liegt Bärnau. Hier kann man im Geschichtspark Bärnau-Tachov das Mittelalter erleben - vom Hausbau bis zur Handwerkskunst. Weitere Informationen gibt es hier
Außerdem hat Bärnau noch ein einmaliges Museum zu bieten: Das Knopfmuseum. Tausende von Knöpfen sind hier zu besichtigen. Es gibt Informationen zur Knopfherstellung und Kunstwerke aus Knöpfen - eine wahre Fundgrube. Natürlich kann man auch Knöpfe käuflich erwerben. Für Kinder wird Basteln mit Knöpfen angeboten.
Weitere Informationen gibt es HIER
Ein wahres Kleinod liegt am Ende des Ortes kurz vor dem Grenzübergang nach Tachov (Tachau): Die Steinbergkirche. Ein Kreuzweg führt durch eine um 1800 angelegte Lindenallee zur Wallfahrtskirche
Samstag, 23. April 2016
Ausflug zum Perlmutter- und Heimatmuseum Adorf/ Vogtland
Adorf liegt 50 km nördlich von Neualbenreuth im Vogtland und ist gut über Cheb (Eger) - Franzensbad - Bad Brambach zu erreichen. Hier gibt es ein einzigartiges Perlmutter- und Heimatmuseum. Als Flüsse und Bäche noch sauber vor sich hin plätscherten, waren ihre Gründe übersät von Flussmuscheln. In Adorf entwickelte sich eine bemerkenswerte Verarbeitung der Muscheln zu Perlmutter. Zahlreiche Gegenstände, die daraus in Adorf gefertigt wurden, werden hier gezeigt. Auch die Abteilung Heimatgeschichte ist sehr interessant.
Weitere Informationen finden Sie unter www.museum-adorf.de
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